Häufige Fragen
- Wie farbverbindlich ist ein Proof von farbproofs.de?
- Mit welchen Proof Standards und Profilen kann ich proofen
- Auf welchen Papieren prooft farbproofs.de?
- Kann ich Pantone und HKS-Farben proofen?
- Ich drucke bei flyeralarm.de oder flyerpilot.de - warum sollte ich bei farbproofs.de proofen?
- Wofür brauche ich den Fogra Medienkeil 3.0? Und: Muss er auf jedem Proof aufgedruckt sein?
- Ich mache die Abschlussprüfung zum Mediengestalter/in Digital und Print. Sollte ich meine Abschlussarbeit "proofen" oder nur ausdrucken?
- Was ist ein Kontrakt-Proof? Und was ein Form-Proof?
- Welche Zahlungsarten bietet farbproofs.de an?
- Ich habe Schwierigkeiten mit dem Upload
- Was ist eine PDF/X-3-Datei?
- Warum müssen Schriften eingebettet, in Pfade umgewandelt oder gerastert sein?
Wie farbverbindlich ist ein Proof von farbproofs.de?
Ein Proof von Farbproofs.de wird nach der aktuell gültigen ISO-Norm 12647-7 erstellt und ist mit UGRA-Fogra Medienkeil und Prüfprotokoll farbverbindlich und rechtsverbindlich.
farbproofs.de arbeitet ausschließlich mit Proofgeräten, die ein eingebautes X-Rite Spectroproofer-Messgerät haben, und Proofs direkt nach dem Druck im Gerät vermessen und prüfen.
Wie funktioniert das?
Wenn Sie bei farbproofs.de einen Proof mit UGRA/Fogra Medienkeil CMYK V3.0 bestellen, dann wird direkt nach Ihren Proofdaten der Medienkeil mit 3x24 standardisierten Farbfeldern gedruckt. Dieser Medienkeil wird dann direkt im Proofgerät an eine Art "Föhn" im Messgerät gefahren und dort getrocknet. Nach einigen Minuten Trocknung fährt der Medienkeil weiter und wird direkt im Proofer vermessen. Das dauert wieder einige Minuten. Die so ermittelten Messwerte werden zurück in den Proofserver gespielt und dort ausgewertet. Sind die Farbwerte korrekt und liegen innerhalb der Toleranzen der strengen ISO-Norm, dann wird anschließend direkt hinter den Medienkeil ein Prüfprotokoll der Messung gedruckt, das Ihnen die Farbverbindlichkeit gemäß des ProzessStandard Offsetdruck garantiert. Einen solchen Original Medienkeil mit Messprotokoll haben wir Ihnen hier rechts dargestellt. Wie Sie sehen, liegen unsere Proofs weit unterhalb der innerhalb der Norm zulässigen Grenzen. Warum?
Die automatisierte Erstellung und Prüfung des Medienkeiles direkt im Proofer hat viele Vorteile:
- Die Messung erfolgt automatisiert direkt nach dem Proofdruck, Messfehler durch manuelle Fehlbedienungen sind ausgeschlossen. Da das Prüfprotokoll nicht nachträglich "aufgeklebt" wird, wie häufig noch üblich, sind Manipulationen ausgeschlossen.
- Mit dem gleichen, im Proofer integrierten Messgerät kalibriert sich der Proofdrucker in regelmäßigen Abständen selbst und garantiert so perfekte Proofergebnisse.
- Durch unser modernes Proofgerät (Baujahr 2010 mit 11 Druckfarben) kann farbproofs.de insbesondere im Bereich von Pantone und HKS Farben, auch Schmuckfarben, annähernd proofen, die sonst oft blass und nicht wirklich repräsentativ wirken.
Weitere Informationen zum Prüfprotokoll, dem Medienkeil sowie zur Arbeit und der Verantwortlichkeit der UGRA/Fogra finden Sie unter www.ugra.ch und www.fogra.org.
Mit welchen Proof Standards und Profilen kann ich proofen?
Wir verwenden alle aktuellen Profile nach ProzessStandard Offsetdruck (PSO) und Process Standard Rotogravure (PSR) der ECI und einige ältere - aber gängige - Proofstandards. Im einzelnen sind das:
Offsetdruck Proof
| Tiefdruck Proof
|
Auf welchen Papieren prooft farbproofs.de?
Wir proofen auf zwei Papiersorten: Für die Simulation von Bilderdruckpapieren verwenden wir das Gravure Proof Papier von EFI mit 245g/qm. Es fühlt sich sehr hochwertig an, und eignet sich auch perfekt für Präsentationen beim Kunden.
Wer einen Proof für Naturpapiere benötigt, dem bieten wir einen Proof mit dem Standard "ISOUncoated" auf mattem 120g/qm Papier an. Es ist perfekt für die Simulation von Naturpapieren, da es in Haptik und Dicke einem Briefpapier sehr ähnlich ist.
Die ECI (European Color Initiative) schreibt in Ihrer Praxisempfehlung „Uncoated“-Proofs:
"Eine weitere Besonderheit ist beim Proofen für den Druck auf ungestrichenem Papier zu beachten: Das für „Coated“-Proofs üblicherweise verwendete semimatte Proofpapier ergibt auch bei sehr gutem messtechnischem Ergebnis der Medienkeilauswertung eine schlechte visuelle Proof-Druck-Übereinstimmung. Die Verwendung von für den Druck auf Proofdruckern aufbereitetem ungestrichenem Proofpapier ergibt die bestmögliche messtechnische Übereinstimmung mit den Sollwerten aus der Charakterisierungsdatei und sorgt zudem für die bestmögliche visuelle Übereinstimmung von Proof und Druck."
http://www.eci.org/doku.php?id=de:colorstandards:offset
Weitere Informationen zu unseren zertifizierten Proofpapieren finden Sie unter:
EFI Gravure Proof Paper 4245 Semimatt
EFI Proof Paper 9210XF Matt
Kann ich Sonderfarben wie Pantone und HKS-Farben proofen?
Durch unser 11-farbiges Proofsystem können wir besser, als viele andere Dienstleister, Schmuckfarben wie Pantone und HKS proofen. In unserer Proofsoftware haben wir alle gängigen Farben hinterlegt, damit Schmuckfarben gut als irgend möglich im Digitalproof simuliert werden. Falls unser System Ihre Farbe nicht kennt, können wir die Farbe manuell eingeben. Auch dann bemühen wir uns um optimale Wiedergabe. Klar ist aber: Farben wie z.B. Pantone 811 oder Silber und Gold können auch bei uns nur näherungsweise dargestellt werden.
Folgende Farbsysteme sind in unserem Proof Drucker hinterlegt:
- HKS: HKS K, HKS N, HKS Z
- Pantone: Pantone C, Pantone U, Pantone Goe C, Pantone Goe U,
Pantone M, Pantone TCX (Textile), Pantone TPX, Pantone DS - Toyo
- DIC
Weitere Informationen zu HKS und Pantone Proofs
Ich drucke bei flyeralarm.de oder flyerpilot.de - warum sollte ich bei farbproofs.de proofen?
Druckportale wie flyeralarm.de oder flyerpilot.de sind ProzessStandard Offsetdruck zertifiziert (PSO) und drucken nach der ISO 12647-7. Das ist genau dieselbe ISO-Norm, nach der farbproofs.de standardmäßig prooft. Bei Flyeralarm und Flyerpilot können Sie zwar für manche Formate auch vorab einen Digitalproof herstellen lassen, aber erst, wenn Sie den Job angelegt haben. Zudem sind diese Proofs - je nach Format gerechnet - auch nicht ganz preiswert. Und für Broschüren bietet Flyeralarm.de zum Beispiel gar keine Proofs an.
Bei farbproofs.de können Sie vorab Digitalproofs erstellen, um Ihrem Kunden das gedruckte Ergebnis zeigen zu können. Und wenn Ihr Kunde den farbproofs.de-Proof abgenommen hat, dann können Sie beruhigt die Daten zu flyeralarm.de, flyerpilot.de oder anderen Druckportalen senden. Sofern Sie nach dem Prozessstandard Offsetdruck drucken, sollten die Ergebnisse innerhalb der Toleranzen des ProzessStandards liegen.
Wofür brauche ich den Fogra Medienkeil 3.0? Und: Muss er auf jedem Proof aufgedruckt sein?
In Deutschland gibt es einen Standard, an den sich alle namhaften Druckbetriebe halten: Den ProzessStandard Offsetdruck. In diesem Standard sind gewisse Toleranzen eines Druckproduktes definiert. Um nun nachweisen zu können, dass Ihr Proof, den Sie der Druckerei geliefert haben, diesen Standards genügt, wird im Zweifel - also im Streitfall - der Medienkeil ausgemessen und die Werte analysiert. Ist der Medienkeil o.k. und die Messwerte liegen innerhalb der Toleranz, dann muss die Druckerei diese Werte auch erreichen.
In der Praxis zeigt sich: Wenn Sie eine 8-seitige Imagebroschüre proofen und drucken, dann genügt es meistens, die 8 Seiten auf dem Druckbogen und auf dem Proof zusammenzustellen und einen Medienkeil dazu aufzudrucken. Wenn der Medienkeil mit einem Prüfprotokoll versehen ist, dann ist er direkt "bestätigt". Die Druckerei hätte es also schwer, hier nachzuweisen, dass Ihr Proof nicht o.k. ist. Wenn Sie aber auf Nummer sicher gehen wollen, dann sollten Sie pro gedruckter Seite einen Medienkeil mit Prüfprotokoll erstellen lassen. Dieser Medienkeil wird nicht abgeschnitten, sondern ist direkt mit dem Prüfprotokoll und dem Dokument zusammen auf einem Blatt.
Ich mache die Abschlussprüfung zum Mediengestalter/in Digital und Print. Sollte ich meine Abschlussarbeit "proofen" oder nur ausdrucken?
Das ZFA schreibt für die praktische Abschlussprüfung für Mediengestalter Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Praxis, Print ein standardisiertes Kontrollmittel für die Ausgabe eines farbverbindlichen Proofs vor, den Ugra/FOGRA-Medienkeil CMYK V2.0. Dieser dient dazu, die Proofs der Prüflinge miteinander vergleichen zu können und damit eventuelle Abweichungen zu erkennen. Das ZFA erwartet vom Prüfling hierfür, sich vor der Ausgabe seiner Prüfungsarbeit von der korrekten gerätespezifischen Kalibrierung des Ausgabegerätes zu überzeugen. Dies kann z.B. durch Ausmessen mit Hilfe eines Densitometers und der anschließenden Profilanpassung erfolgen.
Information des ZFA: http://www.zfamedien.de/aktuelles/mg_ap_frgt.php
Als langjähriger Ausbildungsbetrieb für Mediengestalter Digital und Print und Mitglied der Prüfungskommission sind wir selbst von den Änderungen betroffen. An unserer Berufsschule wird die Regelung so gehandhabt, dass die Schule auf echte Proofs mit Medienkeil 2.0 besteht. Wenn noch Teile, wie eine Einlegemappe oder ein Flyer etc. angefertigt werden, dann kann dies auf alternativem Papier geschehen und muss nicht farbverbindlich sein. Die Proofs der Abschlussarbeit mit Medienkeil 2.0 müssen aber beiliegen. Wir bieten Prüflingen gerne an, den vom ZFA geforderten Medienkeil Ugra/FOGRA-Medienkeil CMYK V2.0 im Rahmen der Abschlussprüfung mit aufzudrucken. Dieser muss vom Mediengestalter bereits im Dokument angelegt sein. Zusätzlich bieten wir an, den Proof mit dem von uns verwendeten Fogra Medienkeil V3.0 zu vermessen und das Prüfprotokoll mit aufzudrucken.
Bitte notieren Sie Ihre Wünsche im Kommentarfeld des Bestellformulares.
Um die Ausbildung zu unterstützen, geben wir 20% Rabatt auf alle geprooften Abschlussprüfungen für Mediengestalter/innen. Bitte notieren Sie im Kommentarfeld des Bestellformulars, dass es sich um eine Abschlussprüfung handelt.
Was ist ein Kontrakt-Proof? Und was ein Form-Proof?
Ein Kontrakt-Proof dient in erster Linie dazu, die Farbe des späteren Druckprozesses zu simulieren.
Zur Kontrolle dieser Verbindlichkeit wird überwiegend der UGRA/Fogra Medienkeil 3.0 eingesetzt. Auf dem Kontraktproof werden in einem Jobticket weitere Informationen wie Simulationsprofil, Datum und Uhrzeit und vieles mehr aufgedruckt. Um die Farbverbindlichkeit nachzuweisen, wird der Medienkeil nach dem Druck ausgemessen und ein Prüfprotokoll aufgedruckt, das nachweist, dass die gemessenen Werte innerhalb der Toleranz des MedienStandard Drucks und der ISO 12647-7 liegen.
Ist dies der Fall, gilt der Kontrakt-Proof als rechtsverbindlich.
Ein Form-Proof wird erstellt, um ein Layout oder eine Sammelform auf Vollständigkeit zu überprüfen. Auch das korrekte Ausschießen der Seiten wird auf dem Formproof überprüft. Der Formproof wird zumeist auf billigem Papier und in schlechter Qualität gedruckt, denn auf ihm soll ja nur der Stand kontrolliert werden. Daher werden zumeist auf das Proofgerät auch dieselben Daten gesendet, die nachher auch auf den Plattenbelichter geschickt werden. Daher zeigt der Form-Proof das gleiche Ergebnis wie der spätere Druck; wenn auch in deutlich schlecherer Qualität.
Welche Zahlungsarten bietet farbproofs.de an?
Wie liefern alle Proofs auf Rechnung. Wenn Sie z.B. eine Zahlung per Lastschrift oder Paypal bevorzugen, teilen Sie uns das bitte mit. Ansonsten liegt Ihren Proofs ganz einfach eine Rechnung bei. Sie brauchen also nichts vorab zu überweisen, Ihr Proof wird sofort produziert und verschickt.
Ich habe Schwierigkeiten mit dem Upload
Bei uns können selbst große Dateien mit bis zu 500 MB hochgeladen werden. Im Normalfall ist das ganz unproblematisch. In seltenen Fällen allerdings können auch Fehler und Abbrüche auftreten.
Haben Sie z.B. nur eine ISDN-Verbindung, könnten Sie Schwierigkeiten haben auch nur 120 MB hochzuladen. Es kann sein, dass Ihr Browser abbricht, oder ihr Computer in den Ruhezustand geht, weil der Upload zu lange dauert.
Bitte reduzieren Sie in so einem Fall schon vorher die Daten, z.B. indem Sie eine pdf-Datei mit mehreren Seiten als Einzelseiten schicken oder natürlich, indem Sie uns eine CD oder DVD mit den Daten zukommen lassen. Gerne laden wir Ihre zu proofenden Dateien auch von Ihrem Server herunter, wenn Sie uns den Ort und die Zugangsdaten mitteilen.
In der Regel gibt es jedoch keine Probleme mit dem Upload.
Was ist eine PDF/X-3-Datei?
PDF/X-3 sind für den Druck optimierte PDF-Dateien. Dieser ISO-Standard stellt z.B. sicher, dass Schriften und Bilder eingebettet sind. Er wird bei den meisten Druckereien als Standard für den Datenaustausch von Druckdaten anerkannt und gewünscht.
In allen gängigen Layoutprogrammen kann beim Export der Daten dieser PDF/X-3-Standard gewählt werden.
Warum müssen Schriften eingebettet, in Pfade umgewandelt oder gerastert sein?
Für einen sicheren Datenaustausch müssen Schriften eingebettet, in Pfade umgewandelt oder gerastert sein, um sicher zu stellen, dass es exakt die gleiche Schriftart und exakt der gleiche Schriftschnitt ist.
Wie mache ich das?
- Bei InDesign und QuarkXPress wählen Sie beim Export der Daten den Standard PDF/X-3.
- Bei Illustrator und Freehand markieren Sie die Schrift und wählen im Menü "Schrift in Pfade umwandeln".
- Bei Photoshop wählen Sie die Textebene, klicken rechts auf diese und wählen "Text rastern".



